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[Buchrezension]: »Bob, wie er die Welt sieht« von James Bowen

Zum Autor:

Wie Bob die Welt siehtJames Bowen(geb. 1979) ist ein Straßenmusiker, der gemeinsam mit seinem Kater Bob auf Londoner Straßen auftrat. Schriftsteller wurde er durch Zufall, als die Literaturagentin (Mary Pachno) auf ihn aufmerksam wurde und unter Vertrag nahm. So erstand auch sein erstes Buch „Bob, der Streuner“, das in einigen Ländern zum Bestseller wurde und insgesamt in 26 Sprachen übersetzt wurde. Am 13. März 2014 veröffentlichte James ein zweiten Buch, „Bob und wie er die Welt sieht“ und im Oktober folgte das dritte mit dem Titel „Ein Geschenk von Bob“.

»Bob, wie er die Welt sieht« von James Bowen

Genre:  Biografie
Thema: Straßenkünstler, London, Leben auf der Straße, Drogensucht, Freundschaft, Katze
Verlag:  Bastei Lübbe
Seiten:  237
ISBN:  978-3404608027 

Kurze Inhaltsbeschreibung:

James ist Straßenmusiker, er lebte einige Zeit auf der Straße und war drogensüchtig. Er war ganz unten angekommen, schaffte dennoch rechtzeitig den Absprung. Sein neuer Lebensbegleiter, ein roter Kater namens Bob, tritt unerwartet in James Leben und gibt ihm einen neuen Sinn. Die innige Freundschaft zueinander gibt beiden Kraft auf die Beine zu kommen und James neue Motivation sein Leben zu ändern. In dem zweiten Buch erzählt James, wie Bob ihm in schweren Zeiten und auch in lebensgefährlichen Situationen immer wieder den Weg weist.

Zitat (1. Ausschnitt) aus dem Buch:

Mit Bob war das anders, auch wenn das etwas seltsam klingen mag. Er hat mir genauso viel, wenn nicht sogar mehr beigebracht als jeder Mensch, dem ich bisher begegnet bin. Seit unserem Zusammentreffen hat er mir viele wichtige Lektionen über Verantwortungsbewusstsein, Freundschaft und Selbstlosigkeit erteilt…

Meine Buchbewertung:

Für mich war das zweite Buch leider eine Enttäuschung. Fast in jedem Kapitel gab es Inhalte aus dem ersten Buch, auch die Lebensgeschichte von Jamens wurde erneut erzählt, auch wenn in einer gekürzten Version. Ich musste mehrere Passagen überspringen. Bobs Verhaltensweisen wirken zum Teil künstlich ausgeschmückt und zu sehr vermenschlicht. Als Katzenbesitzer kann ich einige Aussagen deshalb nicht glauben, obwohl meine beiden Katzen schlau sind und auch Kunststücke wie „High five“ können.

Im zweiten Teil der Erzählung wurde es dann eher interessant, da ging es um die Veröffentlichung des ersten Buches.

Wer das erste Buch gelesen hat, wird im zweiten Buch kaum etwas Neues finden. Ich gönne James den Erfolg vom ganzen Herzen, er hatte es nicht leicht – deshalb freut es mich, dass auch sein zweites Buch in die Bestsellerliste schaffte. Mich wundern allerdings die durchweg positiven Rezensionen. Hier flossen eindeutig viele Sympathiepunkte für Bob und James mit ein – anders kann ich es mir nicht erklären. Auch beim dritten Buch soll es sich um eine Zusammenfassung der ersten beiden Bücher handeln.

Die Geschichte von James und Bob ist sehr rührend und bin mir sicher, sie werden ihren Weg meistern. Ich wünsche beiden alles Gute und noch viele wunderbare Jahre.

Sternvergabe (1-5): ★★★ 

Livetreffen mit Bob

Anschließend habe ich noch ein tolles Video für euch. Der Sohn meiner Bekannten hat vor kurzem ein Treffen mit James und Bob in London gewonnen. Matteo durfte mit Bob spielen und James interviewen. Richtig süß!

Liebe Grüße
Emma

2 Comments »

  1. Schön, Deine Rezension zu lesen. Ich habe mich schon eine ganze Weile gefragt, ob es sich denn lohnt, auch diesen Band zu kaufen. Irgendwie hat mich der Titel bisher immer ein wenig davon abgehalten – warum auch immer. Aber ich denke, dann versuche ich es doch erst einmal in der Bibliothek meines Vertrauens 😉
    Das Video fand ich recht interessant. Toll, was man doch manchmal so gewinnen kann 🙂 Ein Kater mit über 500 Schals – Donnerwetter 😀
    Liebe Grüße von der Silberdistel

  2. Liebe Silberdistel, kennst du das erste Buch? Das fand ich wirklich lesenswert. Auch darüber habe ich eine Rezension geschrieben.
    Der Sohn meiner Bekannten ist klasse und sehr sympathisch. Man sieht zwar, dass Matteo nervös war, hat sein Interview aber super durchgezogen. Bob hätte ich auch gerne persönlich kennengelernt. 🙂 LG, Emma

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