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[BuchBlogParade Februar]: »Zu viel Glück« von Alice Munro

Eva Maria Nielsen, rief die Bloggergemeinde zu einer BuchBlogParade auf, die ebenfalls an jedem 12ten des Monats läuft. Ich reiche den Beitrag für Februar nach:

Die Buchvorstellung:

 

»Zu viel Glück« von Alice Munro

Genre:  Short Story
Thema: Schicksal, Glück, Tragik, Erzählungen, Kanada, Geschichten
Verlag: Fischer Verlag
Seiten: 363
ISBN:   978-3-596-18686-0

Kurze Inhaltsbeschreibung:


Zu viel GlückZehn Kurzgeschichten von Frauen mit gebrochenen Lebenswegen und einer einzigen Gemeinsamkeit: das Glück im Fokus. Eine Frau, die z.B. ihren Lebenspartner und Mörder der gemeinsamen Kinder besucht, eine Musiklehrerin, die nach einer zerbrochenen Ehe ihre ehemalige Schülerin wieder trifft oder eine Studentin, die einen kranken Mann pflegt und vieles mehr.

Zitat (1. Ausschnitt) aus dem Buch:

Die Menschen suchen überall nach der Lösung. Ihre Gehirne sind wund (vom Suchen). So viele Dinge, die drängeln und ihnen weh tun. Man kann in ihren Gesichtern ihre Prellungen und ihre Schmerzen sehen. Sie sind voller Sorgen. Sie hasten umher…

Zur Autorin

Alice Munro, (geb. 1931 in Ontario, Kanada) ist kanadische Bestsellerautorin und  Literaturnobelpreisträgerin. Sie veröffentlichte über 150 Kurzgeschichten und wurde schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Meine Buchbewertung:

Es ist schon ewig her, dass ich eine Kurzgenschichtensammlung gelesen habe. Meine Freundin gab mir dieses Buch und es machte mich schon neugierig, zumal die Autorin schon Literaturnobelpreise für ihre Erzählungssammlungen erhalten hat.

Ich muss ehrlich sagen, dass mich die Geschichten nicht gefesselt haben, auch wenn sie sicherlich aus dem Leben gegriffen sind bzw. sein könnten.  Zu keiner der einzelnen Erzählungen konnte ich eine enge Bindung aufbauen. Am meisten haben mir jedoch die Geschichten „Freie Radikale“, „Dimensionen“ und „Kinderspiel“  gefallen, weil ich mich im Nachhinein noch recht gut an deren Inhalte erinnern konnte.

Es sind auf jeden Fall Geschichten, die sich durch einen sprachlichen Feinschliff auszeichnen. Die Autorin beginnt ihre Erzählung an einer unerwarteten Stelle und erzählt diese teils mit häufigen Zeitsprüngen und Rückblicken. Wer also glaubt, das Buch mal so kurz zwischendurch zu lesen (wie ich), wird eher enttäuscht sein, denn dann kann man der Geschichte nicht sehr gut folgen. Die einzelnen Erzählungen sollten am besten in Ruhe und komplett in einem durchgelesen werden.

„Zu viel Glück“ ist keine Lektüre, bei der man entspannt – zumindest nicht ich. Vermutlich habe ich keinen perfekten Zeitpunkt zum Lesen ausgewählt, da mein Kopf nicht frei war und ich konnte mich nur mit Mühe auf den Inhalt konzentrieren.

Fazit: Eine durchaus interessante Sammlung von Kurzgeschichten, mit der die Autorin aufzeigt, dass sich Glück in vielen Dingen des Alltags, trotz Schicksalsschlägen, finden lässt. Das Glück hat in jeder der Erzählungen eine völlig andere Form. Eine Buchempfehlung an alle, die Kurzgeschichten mögen. Es ist auf keinen Fall eine Urlaubslektüre.

Sternvergabe (1-5): ★★★☆ 

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