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[Zeitschrift] my harmony – 1 Ausgabe

My Harmony Magazin Normalerweise würde jetzt hier der Artikel über die 6. Ausgabe der Flow stehen. Leider kam die Zeitschrift jedoch nicht wie erwartet am Samstag an. Stattdessen berichte ich über ein sehr ähnliches Mindstyle-Magazine, das ich vor ein paar Tagen am Kiosk entdeckte.

Burda und freundin Verlag GmbH hat am 21. Oktober die neue Zeitschrift „my harmony“ herausgebracht. Sie kostet 5,50 Euro und hat eine Auflage von 100.000 Exemplaren. Es handelt sich um eine einmalige Ausgabe, wie es heißt. Zumindest findet man keine Infos über weitere Erscheinungen.

Das Cover und die Innenoptik erinnert sehr an das vom Flow Magazin, die Zeitschrift wirkt optisch wie eine Kopie. Wer Flow mag, dem wird auch „my harmony“ gefallen. Inhaltlich kann das Heft mit der Flow gut mithalten – ich habe es zumindest auch sehr gerne gelesen.

Welcher Themen nimmt sich „my harmony“ an? Wie das Cover verrät, handelt es sich um „Das Magazin für gute Ideen und schöne Gedanken“.

Im Heft finden wir folgende Artikel:

  • »Das neue WIR-Gefühl« Das ICH stand in den 80er und den 90er Jahren im Mittelpunkt der Existenz. Die Gesellschaft war auf den Ego-Trips zur Selbstverwirklichung. Heute ist es anders, die Menschen sehnen sich nach der Kraft der Gemeinsamkeit. Ein sehr schöner Artikel.
  • »Wo gehst du hin, wenn du sagst, dass du nach Hause gehst?« Marion Bösker (41) lebte 4 Wochen lang auf einem Bergbauernhof im Südtirol, wo sie den Haushalt einer Familie geführt hat. Sie führte ein Tagebuch, das sie der Zeitschrift zur Verfügung gestellt hat.
  • »Für immer dein…« – Es ist meine Lieblingsrubrik im Heft, die sich mit damit befasst, dass heute kaum noch persönliche Briefe geschrieben werden. Sie sind bleibende Erinnerung zum Anfassen – nicht die Emails, nicht die Kurzmitteilungen. Man soll in der heutigen hektischen Welt einen Schritt in die Langsamkeit wagen und wieder persönliche Briefe schreiben.
  • »Der Brief, der…« Die Zeitschrift druckt sieben persönliche Briefe, die das Leben der Empfänger beeinflusst haben.
  • »Bitte grüße jeden, der nicht nach mir fragt« im Anschluss zum Thema erzählt dieser Artikel über den Briefverkehr bekannter Persönlichkeiten; Jane Austen, Jenny Marx, Martha Bernays, Simone de Beauvoir, Marilyn Monroe und benennt dazu die jeweilige Lektüre, in der man die ganzen Briefe lesen kann.
  • »Können Bücher heilen?« Susan Elderkin ist Bibliotherapeutin und ist davon überzeugt, dass die Bücher uns Erfahrungen machen lassen, die besser sind als die Realität und deshalb eine heilende Wirkung haben.
  • Jutta Winkelmann »Von Liebe Umgeben«.Jutta und Gisela sind als „Getty Zwillinge“ in den 70ern berühmt geworden. Nun spricht die heute 65jährige Jutta über ihr Leben und über den Dokumentarfilm, der über sie erschienen ist. Jutta Winkelmann schreibt übrigens ein öffentliches Tagebuch in ihrem Blog: merahshiva.com
  • »Arbeit: Darf es auch ein bisschen weniger sein?«  Jeder berufstätige Mensch in Vollzeit (vielleicht mit Ausnahme von Beamten *schlagtmichnicht*) kennt das Gefühl, dass die Arbeit unser gesamtes Leben bestimmt. Immer mehr Menschen fühlen sich deshalb unglücklich, denn der Druck auf der Arbeit nimmt zu und die Freizeit kommt viel zu kurz. Die Statussymbole sind heute nicht wichtig, was zählt ist der Herr seiner eigenen Zeit zu sein.
  • »Wie schön, es ist Herbst!« – Die erste Kastanie bringt Glück, hier musste ich direkt an die Mathilda denken. In dem Artikel beschreibt Maximilian Buddenbohm über die Vorzüge der Herbsttage und schreibt eine Liebeserklärung an den Herbstspaziergang. Ein britischer Autor, Tom Hodgkinson, hat 10 Ideen für den Herbst gesammelt, um sich die kurzen Tage schöner zu gestalten. Gianna Cadeggianini erzählt uns in ihrem Artikel »November ist der Beste!«, warum sie diesen Monat für den besten des Jahres hält und nicht versteht, warum die meisten Menschen den November als deprimierend empfinden.
  • »Warum fällt es uns so schwer zu warten?« Wir leben in einer ungeduldigen Welt, denn wir hassen es zu warten. Alles muss jetzt und sofort geschehen. Susanne Schäfer plädiert in ihrem Artikel innezuhalten, denn das Glück ist darin verborgen. Wir sollen wieder lernen Langeweile zuzulassen, denn damit eröffnen wir die Chance Unerwartetes zu erleben.
  • »Mama, du siehst aus wie ich!«  Cara Sykes (26) ist amerikanische Fotografin: sie gewann ihre Mutter für ein lustiges Projekt. Im selben Outfit, in gleicher Pose und mit großen Spaß fotografierten sich Tochter und Mutter. Nebst Fotos gibt es noch ein kurzes Interview mit der Fotografin. Wer die Fotos bewundern möchte, kann es auch hier tun. Ich bin davon überzeugt, meine Mutter wäre sicherlich auch bei solchem Projekt dabei, allerdings herrscht zwischen uns nicht eine solche Ähnlichkeit wie bei diesen beiden. Eine richtig tolle Idee!

My Harmony MagazinEs gibt außerdem Bücher- und Shoppingtipps, ein paar kreative Bastelideen und Herbst-Rezepte. Als Beilage gibt es 12 Postkarten, 3 Kalender und ein Lesezeichen. Ich würde mich freuen, wenn sich Burda für eine Fortsetzung des Magazins entscheiden würde. Mir hat die erste Ausgabe gefallen.

Gleichzeitig mit „my harmony“ habe ich das Magazin „Mindart“ gekauft, das gleichzeitig erschien ist, darüber berichte ich bald 😉 Zuerst freue ich mich auf meine Lieblingsausgabe der Flow, die hoffentlich morgen in meinem Briefkasten liegt.

Danke fürs Lesen

Emma

7 Comments »

  1. Ach, die Flow ist ja heute rausgekommen, hätte ich fast verpasst. Danke fürs Erinnern, liebe Emma. Muss ich doch mal sehen, dass ich sie morgen bekomme. 🙂

    Das Wir-Gefühl und das Cover von „my Harmony“ kamen mir irgendwie bekannt vor. Na klar, die Zeitschrift liegt ja auch hier. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

  2. Ich mag die flow, mindart und my Harmony , happy way und Herzstueck und Daphnes Diary!!!
    Auch die happinez finde ich wieder besser>
    Ich freue mich ueber jede Zeitschrift die neu herauskommt ,die einen bewussteren Inhalt hat als Frau im Spiegel etc …..Das heisst doch nur, dass es einen immer groesseren Markt gibt fuer Neues Denken . Und das finde ich super> Die flow ist allerdings meine absolute Lieblingszeitschrift, die habe ich auf Deutsch und als internationale Ausgabe abonniert.
    Viel Spass beim Lesen wuenscht Euch allen
    karin

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