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[BuchBlogParade Mai]: Bridget Jones – Verrückt nach ihm von Helen Fielding

Eva Maria Nielsen, rief die Bloggergemeinde zu einer BuchBlogParade auf, die ebenfalls an jedem 12ten des Monats läuft. Ich möchte Eva gerne unterstützen – hier kommt mein Beitrag für Mai.

Die Buchvorstellung:

BridgetJonesverrücktnachdir

Zur Autorin:

Helen Fielding (*19. Februar 1958) ist eine britische Journalistin, die zuerst ihre Karriere bei BBC als Reporterin begann und danach für diverse britische Zeitungen schrieb. Dazu gehörte auch „The Independent“, wo sie ihre Kolumnen über Bridget Jones schrieb. Diese kamen so gut an, dass daraus zwei Romane entstanden (1996: Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück und 1999: Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns). Die beiden Bestseller wurden 2001 und 2004 verfilmt und erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit. Helen Fielding schrieb außerdem noch einen weiteren Roman, der nichts mit Bridget Jones zu tun hat, nämlich „Hummer zum Dinner“. Der deutsche Titel wurde hier leider schlecht ausgesucht, denn er verwirrte einige Bridget Fans. 15 Jahre später erscheint die dritte Fortsetzung des Bridgets Tagebuchs, nämlich:

„Bridget Jones – Verrückt nach ihm “ von Helen Fielding

Genre:  Roman
Thema: Tagebuchroman, Single, Mutter, London, Toyboy, Twitter 
Verlag:  Goldmann
Seiten:  507

ISBN-13: 978-3442480135

Kurze Inhaltsbeschreibung:


Bridget Jones Darcy ist wieder da, sie ist inzwischen 51 Jahre alt, Witwe und Mutter der zwei quirligen Kinder Billy und Mabel. In ihrem alltäglichen Familienchaos versucht sie eine perfekte Mutter zu sein, ein Drehbuch zu schreiben und viele Follower bei Twitter zu gewinnen. Nach Mark’s  Tod fällt es Bridget schwer sich auf ein neues Liebesabenteuer einzulassen bis sie von ihren Freunden dazu ermutigt wird, endlich mal einen Schritt in diese Richtung zu machen. So lernt sie schließlich den 20 Jahre jüngeren Roxter kennen…

Zitat (1. Ausschnitt) aus dem Buch:

23. 00 Uhr… Vielleicht bin ich ja wirklich wie eine einzige große Welle. Eine Welle, die sich auftürmt, bis sie bricht – aber sofort anfängt, sich von Neuem aufzubauen. So etwas Ähnliches steht auch schon in Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus. Frauen sind wie Wellen, und Männer sind wie Gummibänder, die sich erst einmal in ihre Höhle zurückziehen und erst später wieder zurückkommen. Nur meiner kam nicht mehr zurück…

Meine Buchbewertung:

Die Freude über die Fortsetzung war bei mir sehr groß und ich musste das Buch sofort kaufen und lesen. Enttäuscht hat mich die Tatsache, dass Bridget’s große Liebe Mark nicht mehr lebt. Anderseits würde das perfekte Eheleben von Bridget und Mark kaum genug Stoff für eine Fortsetzung bieten, deshalb musste wohl etwas dramatisches geschehen.

Am Anfang fiel es mir etwas schwer mich an eine 51jährige Bridget zu gewöhnen, mir fehlte eine Nacherzählung über die gemeinsamen Jahre mit Mark – schließlich hat man zwei Romane lang mitgefiebert, dass sich die beiden endlich kriegen. Die Protagonistin hat in den vielen Jahren ihre Tolpatschigkeit nicht verloren, genau das macht sie weiterhin liebenswert. Sie kämpft immer noch mit ihrer Figur, versucht erneut ihre Rauchsucht zu bekämpfen und stöbert nach Datingtipps. Nach einigen Buchseiten tauchte ich ab und fand die ältere Bridget nun doch sympathisch. Die Autorin erzählte die Geschichte im gewohnten Stil, dennoch brachte mich das Buch nicht so oft zum lachen wie ihre beiden Vorgänger. Mir fehlte es etwas an Spannung, dennoch fand ich das Ende ganz schön und bereue nicht die Fortsetzung gelesen zu haben.

Nun stellt sich die Frage, ob dieses Buch ein Muss für Bridget Fans ist? Ich kann diese Frage nicht klar mit einem „Ja“ oder einem „Nein“ beantworten. Für mich kann ich nur sagen, dass ich auf jeden Fall wissen wollte, wie es weitergeht. Sicher hätte ich Bridget gerne lieber bis an ihr Lebensende an Mark’s Seite gesehen. Vielleicht hätte die Autorin die Tagebücher von Bridget’s Tochter Mabel übernehmen sollen, wobei der zeitliche Sprung dabei aber noch größer gewesen wäre. So hätte Helen Fielding die Möglichkeit gehabt uns den Einblick in das Familienleben von Bridget und Mark zu gewähren und auf diese Weise die üblichen Probleme zwischen Eltern und Kind zu präsentieren, die beispielsweise in der Pubertät entstehen. Es hätte ein Mix aus Tagebüchern von Mutter und Tochter geben können, einen Roman, der aus beiden Sichtweisen besteht. Mir hätte diese Idee gefallen…

Sternvergabe (1-5): ★★★☆☆

Wer hat das Buch noch gelesen, wie ist denn eure Meinung?

Emma

8 Comments »

  1. Es gibt leider immer wieder Fortsetzungen, die unnötig sind. Der Grund ist meist, dass die Autoren Geld brauchen. Was war Helen Fieldings Grund?

    • Leider kenne ich den Grund nicht. Allerdings bedankt sich die Autorin im Buch bei diversen Menschen und schreibt „Ohne bestimmte Personen hätte ich die Geschichte gar nicht erst angefangen…“, deshalb gehe ich davon aus, dass sie eben dazu überredet wurde.
      LG, Emma

    • Hallo Eva,
      ich fand die ersten beiden Bücher amüsant, allerdings habe ich sie vor 15 Jahren gelesen. Ob sie mir heute genauso gut gefallen würden, das weiß ich nicht. In der Zwischenzeit ist man älter geworden, hat viele Bücher gelesen und ist sicherlich anspruchsvoller geworden. Ich mag Bücher in Tagebuchform und erinnere mich oft beim Lesen gelacht zu haben. Es sind sicher Bücher, die auf keinen Fall schlecht sind. Es kommt aber auf den Lesegeschmack an. Die Geschichte ist zumindest erfrischend, wie die Filme.
      LG, Emma

  2. Danke für die Rezension, liebe Emma.
    Da ich die ersten beiden Bücher gelesen und auch die Filme gesehen habe, liebäugel ich natürlich auch mit dem Buch. Etwas abgeschreckt hatte mich, dass Bridget nun Witwe ist. Aber neugierig bin ich natürlich doch. 🙂
    Aber dir hat es nach der ersten Enttäuschung auch ganz gut gefallen, wenn ich das richtig herauslese. Ich denke, ich werde das Buch auch irgendwann lesen. Noch habe ich es ja nicht. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

    • Ich denke, ein Bridget Fan möchte wissen, wie es weiter geht. Das Buch war OK, aber nicht so gut wie die ersten beiden. Wenn man nicht viel erwartet, wird man auch nicht enttäuscht.
      LG, Emma

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