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Eurovision Song Contest 2014 – ELAIZA für Deutschland

Seit vielen Jahren verfolge ich den Eurovision Song Contest im Fernsehen und freue mich darüber, dass immer mehr neue Länder mitmachen. Mittlerweile ist es eine recht bunte musikalische Mischung, die natürlich nicht jedem Geschmack entspricht.

Ich beobachte, dass Deutschland fast nie hinter den eigenen Teilnehmern steht, was ich ziemlich schade finde. Nur dank Stefan Raab war es bei Lena anders. Dieses Jahr gehen wir mit der Band „Elaiza“ und ihrem Song „Is it right“ an den Start und die drei Mädels können sich in Kopenhagen sehen lassen.

Ich drücke den Mädels die Daumen und hoffe, dass sie eine gute Platzierung von den Länder bekommen.

Die diesjährigen Teilnehmer sind stark und es gibt  kaum  musikalisch schlechte Auftritte. Der österreichische Beitrag von Conchita Wurst mit dem Song „Rise Like A Phoenix“. hat meiner Meinung nach die besten Gewinnchancen. Das Lied könnte aus einem James Bond Film stammen. Die Künstlerfigur von Conchita, ein Mann in Frauenkleidung, sorgt sicherlich europaweit für Schlagzeilen, einen solchen Auftritt gab es bislang wohl noch nie bei ESC. Ich frage mich, wie die etwas weniger toleranten Länder in Bezug auf Trans- und Homosexualität auf ihn reagieren werden. Zumindest hoffe ich auf einen fairen Kampf ohne Vorurteile.

Zu den skurrilen optischen Beiträgen dieses Jahr zählt natürlich auch der von Österreich. Was die Optik und den Klang anbetrifft führt dieses Jahr Polen die Liste der skurrilsten Beiträge an. Was hat man sich nur dabei gedacht, fragt man sich da. Trotz recht guter Beiträge hat es Polen in den vergangenen Jahren nicht geschafft sich beim Vorentscheid gegen die Konkurrenz durchzusetzen und musste vorzeitig ausscheiden. Ein Jahr hat man sogar freiwillig auf die Teilnahme verzichtet. Dieses Jahr naimmt Polen die Teilnahme mit Humor und versucht mit einer spaßigen Nummer an den Start zu gehen, was im Vorfeld bisher gut ankam. Wie sie heute Abend abschneiden werden, wird wohl an dem Humor der Zuschauer und der Jury liegen. 😀

Die Buchmacher handeln Schweden, Österreich und Niederlande für die besten Platzierungen. In den vergangenen Jahren lagen sie mit ihren Prognosen richtig, wir dürfen also gespannt bleiben, ob sie Recht behalten. Elaiza liegt lt. den Buchmachern abgeschlagen auf Platz 23 – ich hoffe, das das nicht stimmt.

Hier noch ein paar Fakten zu der heutigen ESC-Show: www.n24.de

Wer schaut heute Eurovision im Ersten?

Ich wünsche zumindest viel Spaß!

Emma

13 Comments »

  1. Es ist ja hier vor der Haustür und die Stadt steht schon seit Tagen Kopf. Leider ist es oft so, dass die Länder nicht immer ganz hinter ihren Sängern stehen. Das ist nicht nur ein deutsches Phänomen. Hier wurde diskutiert, ob Basim Dänemark überhaupt vertreten kann. Ist er dänisch genug? What? Ich denke, wenn er das nicht kann, dann sollten alle Länder schön in der Mutterpsrache singen und nicht auf den Megatrend Englisch sinden. – dann ware die ganze Eurovision schon anders. National kann man da nicht mehr denken. Und ich erlebe es oft so, dass bei der Punktevergabe doch auch viel Politik mitspielt…Wer sich liebt, der paart sich hier. Also der richtige Ton macht hier nicht immer die Musik. Viel Spass und Grüsse aus København!

    • Hallo Eva,
      ich wusste nicht, dass du in Dänemark lebst. Ich kann mir vorstellen, dass bei euch viel los war. In Deutschland macht man sich nicht solche Gedanken, ob es politisch korrekt wäre usw. Die guten und bekannten deutschen Musiker haben an diesem Wettbewerb kein Interesse. Egal, welcher Kandidat es nun am Ende ist, heißt es immer wieder, wir haben eh keine Chance.
      So, die Sendung ist um und Österreich hat gewonnen! Niederlanden war auch toll, ist mir beim Vorentscheid irgendwie nicht sonderlich aufgefallen – heute fand ich den Auftritt toll.
      Gute Nacht und liebe Grüße nach Kopenhagen!
      LG, Emma

    • Die Sendung wird es sicherlich noch lange geben und im TV läuft es durchaus deutlich Schlimmeres. Es ist schon eh schwer überhaupt an vielen Abenden zu finden, was man sich anschauen kann.
      Ich finde ESC immer wieder interessant, es ist eine der wenigen Sendungen mit Niveau.
      LG, Emma

      • Wenn es Dir gefällt ist es ja gut.. ich mag solche Art Musik nicht und gucke überhaupt keine Shows. Bekomme nie etwas von Unterhaltungssendungen mit, gucke lieber Filme.
        LG, Petra

        • Meinem persönlichen Musikgeschmack entspricht es auch nicht, bzw. wenn, sind das die wenigsten Auftritte. Ich rate gerne mit, wer gewinnen könnte und habe großen Spaß in einer Runde auf Facebook darüber live während der Sendung zu plaudern. Damit hatte man den größten Spaß. 😀
          LG, Emma

    • Bei Conchita war mir das aus drei Gründen klar: * der Gesang war gut * das originelle Erscheinungsbild sorgte für Schlagzeile und europaweites Interesse, was sehr gute Werbung war * viele Homosexuelle und tolerante Menschen wollten diese Teilnahme sicherlich unterstützen * man wollte damit ein Zeichen setzen, schon alleine wg. Putins Einstellung was Homosexuelle anbetrifft – die Anti-Russland-Stimmung war deutlich spürbar. Das Gesamtpaket hat gestimmt und das machte Conchita erfolgreich. Ich freue mich für ihn/sie. Gestern hat mir Niederlanden auch sehr gut gefallen und wenn es nur allein um den Gesang ginge, hätte ich diesen Auftritt sogar auf der ersten Platzierung gesehen. Leider ist mir dieser Auftritt bei dem Vorentscheid nicht so sehr im Kopf hängengeblieben wie der von Österreich, sonst hätte ich in meinem gestrigen Beitrag Holland natürlich auch erwähnt. Es lang wahrscheinlich auch daran, dass ich Conchita zwischenzeitlich ein paar mal im Radio hörte und der Song hat sich besser dadurch eingebrannt. Was mich allerdings überrascht war, dass der schwedische Beitrag so gut angekommen ist – mein Herz hat es nicht erobert.
      Insgesamt gab es gestern wirklich keine schlechten Künstler, die Auftritte waren insgesamt auf sehr hohem Nivau. Aus der Reihe schlug Polen und Frankreich, wobei Polen überraschend besser abschnitt als der deutsche Beitrag. Sex sells – das war hier eindeutig 😀 Polen ist selbst amüsiert darüber, dass sie mit einem ironischen Beitrag, der innerhalb des Landes auch stark kritisiert wurde, eine der höchsten Platzierungen beim Eurovision Song Contest seit Jahre erzielten. 😀 Von Italien gab es direkt 12 Points, wo die Männer sich wahrscheinlich wg. der blonden Schönheiten mit vielen Kurven auf die Telefone gestürzt haben. lach
      Hast du auch geschaut?
      LG, Emma

      • Wie schön, deine Analyse zu lesen! Ich habe nicht geschaut, da wir übers Wochenende unterwegs waren. Hab abends nur kurz mal bei Twitter reingelesen, sonst hätte ich wohl gar nichts mitbekommen. Der ESC ist dieses Jahr völlig an mir vorbei gegangen.

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