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[Filmkritik]: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“

Nachdem ich das Buch gelesen habe, wollte ich natürlich auch den Film sehen.

HundertjährigeFilm

Zuerst ein paar Infos zum Streifen:

„Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“

  • Genre: Komödie
  • Originaltitel: Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann
  • Produktionsland: Schweden
  • Länge: 115 min
  • FSK: 12
  • deutscher Kinostart: 20.03.14
  • Darsteller: Robert Gustafsson, Iwar Wiklander, David Wiberg
  • Filmtrailer: youtube

Inhalt:

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von  Jonas Jonasson und erzählt die Geschichte von Allan Karlsson, der an seinem 100. Geburtstag aus dem Fenster seines Altersheims klettert, den ersten Bus nimmt und ein Abenteuer beginnt.  Mit seinem Verschwinden stellt Allan ganz Schweden auf den Kopf. Bereits aber in seinen jungen Jahren schaffte er es, die ganze Welt durcheinander zu bringen.

Allan interessiert sich überhaupt nicht für die Politik, dennoch ist er zufällig in wichtige historische Ereignissen des 20. Jahrhunderts verwickelt…

Meine Filmbewertung:

Natürlich kommt der Film nicht an den Roman ran. Das Buch habe ich erst kürzlich gelesen, also hatte ich die Handlung noch frisch im Kopf. Die Geschichte musste aus Zeitgründen vereinfacht werden und dadurch wirkt sie noch absurder. Die Charaktere kommen im Film zu dämlich rüber, das hat mich am meisten gestört.

Die Rolle der Ni Wayan Laksmi, die nach der Hochzeit auf Amanda Einstein umgetauft wurde, fehlt im Film gänzlich. Aus diesem Grund musste die Handlung angepasst werden, was ich schade fand, denn gerade Amanda und Herbert Einstein machten die Geschichte besonders amüsant.

Unterschied Buch und Film:

Wer das Buch nicht lesen möchte, jedoch im Film war und den Handlungsunterschied zum Film erfahren will, dem empfehle ich folgende ausführliche Buchinhaltsbeschreibung: www.dieterwunderlich.de.

Meine Buchbesprechung findet ihr hier: “Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand” von Jonas Jonasson.

Fazit:

Einige der Szenen im Film bringen den Zuschauer zum schmunzeln, die Brüller bleiben jedoch aus. Es ist eine nette Unterhaltung und sicherlich eine gute Ergänzung für den Romanleser. Meiner Meinung nach ist es kein Film, den man unbedingt gesehen haben muss. Der Streifen, sowie das Buch werden mit Forrest Gump verglichen – die Parallelen sind auf jeden Fall da, die Umsetzung des schwedischen Film kann jedoch nicht mit dem Hollywood-Streifen mithalten. Ich denke, man hätte deutlich mehr draus machen können.

Sternvergabe (1-5): ✮✮✰✰

6 Comments »

  1. Stimmt, die Dummheit aller Protagonisten hat mich auch sehr gestört. Besonders beim ermittelnden Komissar, der wirkte komplett unnötig…

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