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[BuchBlogParade März]: „Die Straße“ von Cormac McCarthy

Die BuchBlogParade – 12 Monate / 12 Bücher

Eva Maria Nielsen, rief die Bloggergemeinde zu einer BuchBlogParade auf, die ebenfalls an jedem 12ten des Monats läuft. Ich möchte Eva gerne unterstützen – hier kommt mein Beitrag für März.

Die Buchvorstellung:

Zur Autorin:

Cormac McCarthy ist ein US-amerikanischer Roman-Autor, 1933 in Rhode Island geboren.  Er wurde mehrmals für seine Bücher ausgezeichnet, darunter mit dem William Faulkner Award, dem American Academy Award,  dem National Book Award und dem National Book Crities Circle Award. Insgesamt veröffentlichte McCarthy 10 Bücher, davon wurden bereits 7 verfilmt.

“Die Straße” von Cormac McCarthy

Genre:  Roman
Thema: Vater & Sohn, Liebe, Drama, USA, Weltuntergang, Überlebenskampf
Verlag:  rororo
Seiten:  256

ISBN-10: 3499246007
ISBN-13: 978-3499246005

Kurze Inhaltsbeschreibung:

BuchStrasseDie Erde wurde vor langer Zeit verwüstet. Vater und Sohn ziehen Monate durch das verbrannte Amerika Richtung Küste – sie hoffen dort auf bessere Überlebenschancen. Es gibt kaum noch etwas essbares zu finden und es ist eiskalt. Der Wind wirbelt die Asche durch die Luft.  Die einzige Kleidung, die sie noch besitzen tragen sie am Leib. Mit einem Revolver und etwas Restmunition bewaffnet, und wenigen Habseligkeiten bewegen sie sich langsam voran.  Sie wissen nicht, was die an der Küste erwartet, aber sie haben  Hoffnung und diese spendet Kraft…

Zitat (1. Ausschnitt) aus dem Buch:

„Beim ersten grauen Licht stand er auf, ließ den Jungen schlafen und ging auf die Straße, wo er sich niederhockte und die Landschaft im Süden musterte. Öde, stumm und gottverlassen. Er meinte, es war Oktober, doch er war sich nicht sicher. Er hatte schon seit Jahren keinen Kalender mehr geführt. Sie zogen Richtung Süden. Noch ein Winter hier war nicht zu überleben“.

Meine Buchbewertung:

Es ist eine Geschichte über die Liebe zwischen Vater und Sohn und über den Kampf zum Überleben. Die Handlung ist puristisch anmutend und auf das Minimum beschränkt. Cormac McCarthy erzählt dem Leser aus der Perspektive des Vaters. Er verrät uns nicht, was die Erde zerstörte, wie lange es genau her ist, noch aus welcher Gegend die beiden Protagonisten stammen. Die Erzählung ist zerreißend und die apokalyptische Stimmung beängstigend und verdeutlicht dem Leser, welche Werte überlebenswichtig sind. Ein tolles Buch, das mich überraschend berührt hat.

Eine klare Leseempfehlung.

Sternvergabe (1-5): ★★★★★

Tipp: Dieses Buch wurde verfilmt – „The Road“ heißt der Streifen und ist wirklich sehenswert. Ich empfand ihn als eine gute Ergänzung zum Buch.

Ich grüße euch!

Emma

4 Comments »

  1. Ja, den Film kenne ich, aber nicht das Buch. Du machst mir auf alle Fälle Lust zum Lesen, denn die Perspektive fasziniert mich. Danke! Und jetzt muss ich noch beichten: Ich lese nur bei deinem Fotoblog am 12. mit, aber ich fotografiere nicht. 🙂 Du hast mich damit auf die tolle Idee gebracht!

    • Das Buch ist schnell gelesen, es sind ja nur 256 Seiten. Eigentlich lese ich lieber dickere Bücher, weil ich mich gerne lange an einer Geschichte erfreue. Die Verfilmung war wirklich gut, ich habe ihn nur wenige Tage nach dem auslesen geschaut, somit hatte ich die Geschichte noch frisch im Kopf und konnte die Handlung gut vergleichen.
      Ich habe wohl angenommen, dass Satzsitz-Blog etwas mit dir zu tun hat – das war wohl falsch. Danke für den Hinweis – ich habe meinen Beitrag aktualisiert 😉
      LG
      Emma

  2. Ich kenne weder Buch noch Film, wohl aber das Thema. Meine japanische Seele kann wenig erschrecken, ich habe deutlich schlimmeres „gesehen“ und auch vor Jahren selbst geschrieben. Aber ich mag Renzensionen und suche immer neuen Lesestoff. Und gute Filme. Danke dafür.

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