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[Filmkritik]: „Winter’s Tale“ mit Colin Farrell und Russell Crowe

Gestern war mal wieder Kinotag, wir saßen in der Spätnachmittagsvorstellung sogar nur zu zweit im ganzen Kinosaal. 🙂

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Zuerst ein paar Infos zum Streifen:

“ Winter’s Tale“

  • Genre:   Fantasy, Lovestory
  • Produktion:  USA
  • Länge:   118 min
  • FSK:   12
  • deutscher Kinostart:   13.02.14
  • Darsteller: Jessica Brown Findlay, Jennifer Connelly, Colin Farrell, Russell Crowe
  • Filmtrailer:   youtube

Inhalt:

Eine rührende Liebesgeschichte mit einer Fantasybeigabe.  Dieses „moderne“ Märchen verbindet zwei Jahrhunderte. Die Geschichte beginnt in 1914 in New York. Peter Lake ist auf der Flucht vor seinem Gangsterboss und dem Dämon Pearly Soames. Peter, ein Meisterdieb, trifft bei einem seiner Einbrüche in eine Villa die hübsche, todkranke Beverly Penn – die Tochter des Hausbesitzers. Er verliebt sich in sie und versucht ihr Schicksal zu besiegen, denn er ist überzeugt, dass jeder Mensch ein Wunder in sich trägt – er muss dazu nur auf den richtigen Menschen treffen. Dämon Soames versucht dieses Wunder um jeden Preis zu verhindern und ist Peter stets auf der Spur …

Meine Filmbewertung:

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Fantasy-Roman von Mark Helprin. Ich habe das Buch nicht gelesen – Fantasy ist eigentlich nicht mein Genre, egal in welcher Form. Beim letzten Kinobesuch sprach mich der Filmtrailer an und der verriet nichts über den Fantasyaspekt. Ich erwartete eine Lovestory mit Drama – bereut habe ich den Kinobesuch dennoch nicht, er ist durchaus sehenswert und ich fühlte mich gut unterhalten.

Es gibt rührende und spannende Momente, die für ein feuchtes Auge sorgen können. Im Film  trifft man auch auf typische Klischees von Gut gegen Böse, ohne jedoch die tiefen Hintergründe der jeweiligen Seite zu erfahren, was schade ist.  Dadurch wirken diese Abschnitte etwas unvollständig und hinein gequetscht. – ohne würde mir die Geschichte besser  gefallen. Wahrscheinlich liegt es mal wieder daran, dass man die 700 Seiten des Romans nur schwer in zwei Stunden Film packen konnte. Buchverfilmungen sind selten gut, denn die Handlung verliert dabei meist ihren Tiefgang. Leider fehlt mir hier der Vergleich.

Die Fantasy-Lovestory fand ich nicht kitschig, der Zuschauer erwartet eine Romanze und stellt sich auf schnulzige Momente ein. Die Mischung aus Romantik und Spannung war hier gut gemischt so das jeder aus seine Kosten kommen sollte.

Gestört hat mich die schlechte Darstellung vom Peters Schutzengel, dem Pegasus  – in heutigen Zeit hätte man ihn deutlich besser hinbekommen können. Im Flug passte er nicht zu der übrigen sehr guten optischen Darstellung des Films.

Ein kleiner Bonus ist die Star-Überraschung: die Rolle von Luzifer – wer ihn jedoch spielt, das verrate ich hier nicht. 😉

Fazit: Ein netter Film mit etwas Herzschmerz und Spannung für sie und ihn – dennoch eine absolute Geschmackssache. Bei diesem Film scheiden sich sicherlich die Geister 😉

Sternvergabe (1-5): ✮✮✮✰✰

7 Comments »

    • Für mich war sowieso Jessica Brown Findlay das Highlight, eine sehr hübsche Frau. Wenn du Fantasy magst, sollte der Film dir besser als mir gefallen. Das Roman hast du nicht zufällig gelesen? Es soll wohl gut sein.
      Berichte mal, wie es euch gefallen hat.
      Liebe Grüße

  1. Wir haben den Film mittlerweile gesehen. Im Original. Was soll ich sagen? Er hat uns wirklich gut gefallen! Die stimmige Musik von Hans Zimmer, die mystische Geschichte, das alles hatte was. Es mag kein großer Film sein, aber ein Film fürs Herz, ein Film für die ewige Liebe. Und das macht ihn so sehenswert.

    • Danke für deinen Bericht. Ich freue mich, dass der Film euch gefallen hat. Die Musik war wirklich toll, das hatte ich vergessen zu erwähnen. Es ist auf jeden Fall ein Film fürs Herz und man verlässt den Kinosaal mit einem positiven Gefühl. Jessica Brown Findlay hat euch sicherlich auch gut gefallen, oder? 😉

      • Na ich bin bestimmt kein Fan von Colin Aber ich kann neutral beurteilen, wenn ich mag. Und er hat gut gespielt. Ich mag solche Mystery Filme sehr. Und Yuki auch.

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