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[Filmkritik]: „The Wolf of Wall Street“ mit Leonardo DiCaprio

Am Sonntag war ich mit meinem Mann mal wieder im Kino Der Film war wirklich gut, wir fühlten uns gut unterhalten.

Zuerst ein paar Infos zum Streifen:

“ The Wolf of Wall Street „

  • Genre:   Drama
  • Produktion:  USA
  • Länge:   179 min
  • FSK:   16
  • deutscher Kinostart:   16.01.14
  • Darsteller:   Leonardo DiCaprio, Matthew McConaughey, Jonah Hill
  • Filmtrailer:   youtube

Inhalt:

Der Film basiert auf der Autobiographie des Börsenmaklers Jordan Belfort (gespielt von Leonardo DiCaprio), der dem Zuschauer auf eine manisch-mitreißende Art seinen Aufstieg und seinen exzessiven Lebensstil erzählt. Belfort stammt aus einfachen Verhältnissen, in den 90ern schafft er einen schnellen Einstieg in die Börsenwelt. Von seinem Mentor Mark Hanna (Matthew McConaughey) lernt er, dass man niemals für den Kunden, sondern für sich selbst arbeitet und dass an der Wall Street nichts ohne Koks, Alkohol und Nutten geht.

Belfort bekommt seine ersehnte Lizenz und kann endlich selbstständig arbeiten, leider ist sein erster Arbeitstag an der Börse auch sein letzter, denn ausgerechnet dann kommt es zum berühmten Börsencrash (Black Monday, 19. Oktober 1987). Aus der Not heraus fängt Belfort bei einem kleinen Laden an, der Penny Stocks verkauft und entdeckt dort sein großes Verkaufstalent.
Der junge Broker macht sich kurze Zeit später selbstständig und ab hier geht es mit seiner Karriere steil aufwärts. Er ringt immer mehr nach Erfolg, nach mehr Geld und noch mehr Luxus. Belfort führte ein ausschweifendes Partyleben und hatte außerdem ein ernsthaftes Drogenproblem.

Nach seinem Karrierehöhepunkt kommt auch der Fall und auch der ist spannend und exzessiv…

Meine Filmbewertung:

Die drei Kinostunden vergingen wie im Fluge. Der Film erzählt auf eine unterhaltsame Art und Weise die Story eines erfolgreichen Verbrechers.

Leonardo DiCaprio hat mir in dieser Rolle sehr gut gefallen, er war  sehr überzeugend und verkörperte mitreißend den Protagonisten. Wirklich eine Top-Leistung!
Genial waren viele Dialoge und Sprüche, die man sich alle leider nicht merken kann, aber sie sorgen hier und da für einen ordentlichen Lacher.

Man erlebt den Film wie einen Rausch, ich kann den Film weiterempfehlen.

Sternvergabe (1-5): ★★★★★

12 Comments »

    • Wenn der Film gut ist, dann ist das kein Problem. Bei diesem hier scheiden sich die Geister. Wir beide fanden ihn gut. Richtig langweilig fand ich damals den Film „Legenden der Leidenschaft“, der „nur“ 128 Minuten dauerte. Der Film hatte langatmige Stellen – vielleicht würde er mir sogar heute gefallen – im Kino war ich nicht begeistert.

      • Legenden der Leidenschaft kenne ich nicht. Ich stehe nicht so sehr auf Herrn Pitt 😉 Blöder Titel irgendwie auf Deutsch. Aber das ist ja leider oft so mit den Übersetzungen, die dann 1:1 keinen Sinn ergäben.

        Manche Regisseure meinen es zu gut. Sie wollen Tiefe erzeugen, Gefühle und Emotionen zeigen und langweilen den Zuschauer nur. Die Xundzwanzigste Aufnahme von verzweifelt-nachdenklichen ProtagonistInnen will dann irgendwie keiner mehr sehen.

  1. Spannend. Ich habe den Film nicht gesehen und komme sicher momentan auch nicht dazu. Aber glaubst du, man könnte ihn als Material für eine Unterrichtsstunde in Etik gebrauchen? Dann müsste ich ihn sehen!

    • Hallo Eva,
      ich finde den Film dafür ungeeignet, wie Petra schon schreibt: die Sexszenen, die Drogen und dazu noch die derbe Sprache. Deshalb wohl das FSK 16. Außerdem kommt die negative Seite des Treibens zu kurz (die Moral). Vielleicht ist das im Buch „Der Wolf der Wall Street: Die Geschichte einer Wall-Street-Ikone“ von Jordan Belfort anders – ich habe es jedoch nicht gelesen und kann deshalb keinen Inhaltsvergleich machen.

      LG
      Emma

  2. Eva, für Kinder ist m.E. dann doch zu viel Sex und Drogen dabei. Da steigen dir die Eltern aufs Dach 😉 Und 3 Std. sind ja in der Schulzeit kaum unterzubrigen. Wenn du was für Ethik willst, dann schau die Hooligans an, mit Elijah Wood. Der Film fängt mit einer Massenschlägerei an, und es gibt auch so ziemlich auf die Nuss, aber zum Schulls ist er sehr anrührend und verfolgt mich schon seit Tagen. Dabei kann man prima über Ethik und Moral nachdenken, über Vergeltung, Anerkennung, Freundschaft und die Beweggründe so etwas zu tun. Man versteht die kleinen Testosteronhirsche besser (auch wenn es in dem Film um gestandene Männer geht und nicht um Jugendliche). Und es passt von der Länge besser. Außerdem regen sich Eltern interessanterweise über Gewalt weniger auf. Über Wolf of Wall Strett hatte ich schon gebloggt (darf ich den Link hierlassen, liebes Buchstabenmeer? http://mama-im-job.de/familie/karriere/filmtipp-the-wolf-of-wall-street) und Hooligans wird wohl am Freitag oder Samastag folgen.
    Liebe Grüße
    Petra

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