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[BuchBlogParade Januar]: “Wer Dornen sät” von Rebecca Ryman

Die BuchBlogParade – 12 Monate / 12 Bücher

Eva Maria Nielsen, eine Teilnehmerin meiner Blog-Parade „Mein Tag in 12 Bildern“, rief die Bloggergemeinde zu einer BuchBlogParade auf, die ebenfalls an jedem 12ten des Monats läuft. Meine Entscheidung war spontan und sehr kurzfristig, ich möchte mich dieser Herausforderung nun auch stellen. Am 12ten gibt es also bei mir direkt zwei Beiträge.

Vorwort

Im Oktober habe ich bereits eines meiner Lieblingsbücher vorgestellt: „Wer Liebe verspricht“ von Rebecca Ryman. Meinen ersten BuchBlogParade-Beitrag möchte ich deshalb der Fortsetzung des Romans widmen. Alle, die das erste Buch nicht gelesen haben, sollten stattdessen die Buchvorstellung von „Wer Liebe verspricht“ lesen. Der erste Roman ist lesenswert und hat Suchtpotential., deshalb sollte man logischerweise nicht vorab schon den Inhalt der Fortsetzung kennen. 😉

Zur Autorin:

Rebecca Ryman wurde in Indien geboren und verbrachte dort die meiste Zeit ihres Lebens, sie starb 2003 in Kalkutta. Unter einem Pseudonym schrieb Rebecca Ryman drei Bestseller: „Wer Liebe verspricht“, „Wer Dornen sät“ und „Shalimar“.

Weil mir ihr erstes Buch so gut gefallen hat, musste ich natürlich auch die Fortsetzung der Geschichte lesen.

“ Wer Dornen sät”  von Rebecca Ryman

Genre:  Roman aus der Kolonialzeit
Thema: Liebe, Indien, britische Kolonie
Verlag:   Fischer
Seiten:  960

ISBN-10: 3596134072
ISBN-13: 978-3596134076

Wer Dornen sätKurze Inhaltsbeschreibung:

Indien 1871, seit der ersten Begegnung zwischen Olivia und Jai sind 23 Jahre vergangen. In der Zwischenzeit ist viel passiert… Olivia Raventhorne kehrt mit ihrer Tochter Maja und Sohn Amos von Hawaii nach Indien zurück. Sie möchte Beweise für Jais Unschuld an der Beteiligung am Sepoy-Aufstand finden. Jai wurde 1857 von den Engländern während des Aufstands als Verräter erhängt.

Die Familie Raventhorne wird in Kalkutta kühl von der britischen Oberschicht empfangen – sie werden verachtet und gemieden. Es ist für Maja und Amos nicht leicht sich in der von Vorurteilen geprägten Welt einzuleben. Amos schafft sich in der Gesellschaft als Geschäftsmann durchzusetzen, wobei Maja schwer unter der Verachtung leidet.

Olivia dagegen nimmt jede Entbehrung auf sich, um Jai von der schweren Anklage reinzuwaschen, denn sie ist überzeugt, dass er nur seinem Volk gegen die rücksichtslose Kolonialmacht beistehen wollte und niemals dagegen mitgewirkt hat…

Zitat (1. Satz) aus dem Buch:

„Als am Horizont im Westen das letzte Orange des Tages aufflammte, das Sonnenlicht verblaßte und der Himmel dunkelblau wurde, als die ersten Regentropfen fielen, wusch sich Olivia das Gesicht im Fluß“.

Meine Buchbewertung:

Die Geschichte ist spannend. In dem zweiten Buch geht es in erster Linie um das Leben der Kinder von Olivia und Jai und die Vorurteile der britischen Gesellschaft gegenüber den Mischlingen. Natürlich bleibt die Aufklärung um Jais angeblichen Verrat bis zum Schluss sehr spannend. Die Autorin hat erneut geschafft mich mit ihrer Geschichte zu fesseln, auch wenn in der Fortsetzung des Romans nicht so intensiv mitfühlen konnte wie bei „Wer liebe verspricht“.

Etwas enttäuschend war, dass Rebecca Rayman den Leser nicht am gemeinsamen Leben von Olivia und Jai teilhaben lässt. Sie beginnt ihre Geschichte mit der Rückkehr der Familie in Indien. Als Ergänzung zu „Wer Liebe verspricht“ ist die Fortsetzung auf jeden Fall ein Muss.

Sternvergabe (1-5): ★★★★☆

5 Comments »

  1. Weißt du, Fortsetzungen haben so ihre ganze eigene Qualität. Manches soll ungesagt bleiben und in unserer eigenen Gedankenwelt bleiben. Vielleicht wäre der Alltag allzu banal gewesen. Bestimmt hatte sich die Autorin dazu etwas gedacht. Aber manchmal wollen wir als Leser mehr, das ist sonnenklar.

    • Du hast Recht, ich bin aber immer froh, wenn es ein Happy End gibt. 🙂 Ich könnte mir aber selbst ausmalen, wie sich das Leben von Olivia und Jai in den übrigen 23 Jahren abgespielt hat. Bei Fortsetzungen bin ich auch immer skeptisch, denn nicht selten ist es so, dass der Autor versucht an den Erfolg des ersten Buches anzuknüpfen und zieht die Story künstlich in die Länge. Rebecca Ryman war mit ihrem zweiten Buch mutig und auch wenn sie einige Fans des ersten Romans mit dem Tod von Jai enttäuschte, schaffte sie dennoch eine spannende Fortsetzung der Familiensaga zu erzählen. Das Buch ist auf jeden Falls lesenswert, unter der Voraussetzung, dass man den ersten Teil gelesen hat.
      Schade nur, dass die Autorin gestorben ist und somit wird es kein weiteres Buch mehr geben.

  2. Hej Emma. Erst mal DANKE fürs mitmachen und dass Du mich so toll inspiriert hast! Und das Buch ist sicher auch etwas für mich. Es liest sich so spannend. Ich freue mich, den Titel zu notieren. Als KInd habe ich immer von Indien geträumt, wohl wegen der romantischen Geschichte mit den Taj Mahal, aber dann hat es mich in den Norden verschlagen! 🙂

    • Hallo Eva Maria,
      in der Bloggerwelt findet man viele Inspirationen – ich bin recht frisch dabei. 🙂
      Die beiden Bücher sind wirklich toll. Nur wenn du dir diesen Titel notierst, musst du unbedingt auch den Titel des Vorgängers notieren „Wer liebe verspricht“.
      Ich bin gespannt auf deine Meinung. Zu Indien selbst habe ich keinen Bezug, aber die beiden Bücher weckten meine Neugier auf diese Kultur.

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