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[Filmkritik]: „Gravity“ mit George Clooney und Sandra Bullock

Nach Feierabend ging es ins Kino um den so hoch gelobten Film „Gravity“ in 3D zu sehen.  Kurz vorweg: der Film ist sehenswert und auch optisch toll gemacht. Aber zuerst die nötigen Infos zum Streifen:

Gravity

“ Gravity „

  • Genre:   Science Fiction / Thriller
  • Produktion:  USA & England
  • Länge:   90 min
  • FSK:   12
  • deutscher Kinostart:   03.10.13
  • Darsteller:   Sandra Bullock und George Clooney
  • Filmtrailer:   youtube

Inhalt:

600 km über der Erde ist Astronaut Matt Kowalski auf seinem letzten Einsatz im Weltall. Zu seinem Team gehört die weltallunerfahrene Bio-Ingenieurin Dr. Ryan Stone. Beide führen  Reparaturarbeiten am Hubble-Weltraumteleskop durch und haben dabei Kontakt zur Kommandozentrale der NASA in Houston.  Bei dem Routineausflug  außerhalb des Shuttles werden die Astronauten von einem Sturm aus Trümmern eines russischen Satelliten überrascht, dabei wird ihr Space-Shuttle sowie das Hubble zerstört. Sie treiben als einzige Überlebenden in der Finsternis des Weltraums und können keinen Kontakt zur Erde herstellen, dazu wird der Sauerstoff knapp…

Meine Filmbewertung:

Ich begab mich im Kino auf eine 90minütige Schwerelosigkeitsreise und war von den Aufnahmen und dem 3D-Effekt begeistert. Natürlich bangte ich um die beiden Protagonisten und der Gedanke soweit hoch über der Erde hilflos zu schweben lässt ein mulmiges Gefühl aufkommen. Sandra Bullock und George Clooney geben ein ungleiches Paar ab. George spielt seine Rolle natürlich lässig mit Charme, wie man ihn sonst auch kennt – in diesem Fall vielleicht etwas unrealistisch. Sandra Bullock  erlebt man dagegen leicht hysterisch und etwas tollpatschig, aber dennoch tough.  Ich hätte mir lieber eine andere Darstellerin gewünscht, vielleicht eine weniger bekannte. Die Charaktere wirkten auf mich in diesem Film ein wenig seelenlos.

Alfonso Cuarón  bewies mit „Gravity“, wie gut ein Film mit nur zwei Darstellern funktionieren kann.  Der Streifen beherbergt einige logische Fehler, auf die ich hier nicht weiter eingehen kann, denn ich müsste zu viel verraten.  Eines vielleicht: Die Abnahme des Schutzhelms  an einer Stelle (Kohlenmonoxid) würde normalerweise den Tod bedeuten. In dem Film wurden ein paar platte, symbolische Bilder eingebaut, einiges wirkte zu konstruiert – den perfekten und fehlerfreien Film gibt es ohnehin nicht.

Mir fehlte etwas Tiefgang. Die Filmidee, die grandiosen Aufnahmen waren die besten Voraussetzungen für einen unvergesslichen Blockbuster. Hätte man die Geschichte etwas besser ausgearbeitet und ihr die nötige Tiefe verpasst, ein paar logische Fehler vermieden – hätte man einen grandioses Filmstreifen erschaffen.

Trotz meiner Kritik finde ich den Film sehenswert und gut. Es ist ein Film, den man unbedingt auf einer großen Leinwand und in 3D genießen sollte.

Sternvergabe (1-5): ★★★★☆

6 Comments »

    • Hallo Alexandrah,
      der Film ist auf jeden Fall sehenswert. Ich schaue viele Filme und finde wahrscheinlich deshalb nicht so schnell einen sehr gut. Trotzdem lohnt es sich „Gravity“ anzuschauen, weil der Film optisch ein Kunstwerk ist.
      LG

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