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Traurige und hoffnungsvolle Tieraugen

Ein schöner spätsommerlicher Sonntag. Das Tierheim, nur knapp 5 km entfernt, hatte heute Tag der offenen Tür.  Sie hatten mehr Glück mit dem Wetter als vor 1 Jahr und hoffentlich auch mehr Besucher.tierheim01

Diese Veranstaltung ist wichtig für das Tierheim, denn durch den Verkauf von selbstgemachten Kuchen und Waffeln, kleinen Imbiss-Waren und einem kleinen Flohmarkt wird die Kasse etwas aufgefüllt. Außerdem hofft man, dass ein paar Besucher ein Tier ins Herz schließen und ihm ein neues, glückliches Zuhause geben können.

Wir unterhielten uns mit ein paar Mitarbeitern und erfuhren etwas über die Arbeit im Tierheim. Wo früher noch unzählige Hunde aus Spanien in deutschen Tierheimen untergebracht wurden, sind es heute die Hunde aus Rumänientierheim02

Die Hunde freuen sich über die Besucher, drücken sich an die Zäune um gekrault zu werden, schauen erwartungsvoll und freundlich. Im Katzenhaus gab es sehr viele Jungtiere, einige waren so süß, man würde sie am liebsten mitnehmen.

Eigentlich stimmt mich ein solcher Besuch traurig, man sieht traurige Tiere, die sich nach einem Zuhause sehnen. Viele  traurige Geschichten gehören dazu.  Menschen sind grausam und kommen meistens unbestraft davon.

Eure tierliebe Buchstaben-Emma

6 Comments »

  1. Oh ja..Tierheime–
    Ich hab selber über 20 Jahre einen privaten Gnadenhof gehabt… es war eine so schwere Zeit… so viel Not und Elend.
    Mein Schwerpunkt waren mißhandelte, chronisch kranke, verhaltensgestörte, behinderte Katzen… bei uns lebten damals 5-6 große Hunde, bis zu 80 Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hühner, ein Äffchen..alles arme Kreaturen…
    Tja Tierheime… immer machten sie auch traurig. Heute gehe ich in keines mehr.
    LG, Petra

  2. So ein Besuch im Tierheim stimmt sicherlich viele recht traurig, vor allem wenn man den Tieren in die Augen sieht. Man kann nur hoffen, dass viele eine freundliche Familie finden. In anderen Ländern sind die Zustände, was den Tierschutz betrifft, leider noch viel schlechter. Rumänien ist ja gerade in die Schlagzeilen gekommen. Auch hier bei mir in der Nähe, in Tschechien, sieht es mit Tierheimen nicht so gut aus. Ohne private Initiativen tut sich da wenig. Dann fehlt es natürlich an Geld, das Veterinäramt ist aber schnell zur Stelle und stellt Bedingungen, die meist viel Geld kosten.

    • In den Ländern, wo die Menschen mit ihrem Geld gerade so über die Runden kommen bleibt Tierschutz auf der Strecke. Momentan ist Rumänien in den Schlagzeilen, das Problem gibt es aber in sehr vielen ärmeren Ländern. Wir erinnern uns, zur Zeit der Fußball-EM gab es Schlagzeilen, weil in der Ukraine Straßenhunde getötet wurden. Man wollte auf diese Weise für die Besucher die Städte attraktiv und sauber gestalten. Heute redet kaum noch jemand darüber, jetzt ist Rumänien dran. In Deutschland werden gerade in der Sommerferienzeit sehr viele Tiere ausgesetzt, so völlig frei von Tierquälerei sind wir nun auch nicht.

  3. Ich habe einen Hund aus Spanien, eine zugelaufene Katze und eine Katze aus dem Tierheim. Mein Glück ist somit komplett und ich besuche auch keine Tierheime mehr, weil ich wahrscheinlich noch mehr Tiere hätte. Ich finde es furchtbar, was die Menschen den Tieren antun.

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